Denkmalschutz ist kein Hinderungsgrund

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Denkmalschutz ist kein Hinderungsgrund

Solaranlage Damit Eigentümer eine Genehmigung für die Installation erhalten, muss die Anlage den Gestaltungsrichtlinien entsprechen.

So kann eine denkmalgerechte Solaranlagen aussehen - mit farblich angepassten Modulen auf dem Dach. Foto: valkanis-elektrotechnik.de/BHW/dpa

20.10.2025

Steht eine Immobilie unter Denkmal- oder Milieuschutz, Sanierungen sind und Umbauten grundsätzlich genehmigungspflichtig. Die ihre Bundesländer haben Vorschriften in Bezug auf Solaranlagen in den vergangenen Jahren allerdings gelockert. Darauf macht die BHW Bausparkasse aufmerksam.

Damit Eigentümer eine Genehmigung für die Installation erhalten, muss die Solaranlage den Gestaltungsrichtlinien entsprechen. Das bedeutet unter anderem: Die Solaranlage muss sich der Dachfläche unterordnen und in der Regel als geschlossene Fläche montiert werden. Hauptsächlich geht es darum, dass das Gesamtbild des Hauses durch die Anlage nicht gestört wird. Denkbar ist etwa, dass Module in Dachpfannen versteckt werden und da Sonnenlicht absorbieren.

Die zuständigen Behörden können oft Tipps geben

Welche Auflagen im Einzelnen gelten, sollten Eigentümer mit der zuständigen Behörde klären. Häufig erhält man dort laut BHW Bausparkasse auch gute Lösungsvorschläge, wie sich die baulichen Auflagen umsetzen lassen.

Wer eine Solaranlage installieren will, sollte sich dafür am besten an das Denkmalschutzamt vor Ort wenden. Steht das Haus unter Milieuschutz, ist je nach Stadt das Bau- oder Bezirksamt zuständig.

Übrigens: Ein schönes Beispiel, wie sich eine Solaranlage auf das Dach eines historischen Gebäudes integrieren kann, ist das Deutsche Museum in München. Dort wurden 122 Photovoltaikmodule installiert, die rahmenlos und auf das grüne Kupferdach farblich abgestimmt sind. dpa


Temperatur notieren

Expertentipp. Wer ein Eigenheim errichten lässt, kann Baustellentermine und wichtige Ereignisse auf der Baustelle in einem Bautagebuch festhalten. Gerade in der Übergangszeit sollten Bauherren dort auch die Außenluft- und die Raumlufttemperaturen sowie die relative Luftfeuchte im Innenbereich dokumentieren. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin.

Der Grund für diese Maßnahme: Viele Baustoffe, vor allem Mörtel, Abdichtungsstoffe, Kleber, Farben und Putze, dürften dem Verband zufolge nur bis zu bestimmten Temperaturen verarbeitet werden im Regelfall über fünf Grad. Zeigt das Thermometer weniger an, müssten bestimmte Arbeiten pausieren.

Das klappe jedoch nicht auf allen Baustellen, so der Verband. Dessen Sachverständige beobachteten bei ihren Baukontrollen demnach häufig Schäden, weil Putze und Estriche bei zu niedrigen Temperaturen verarbeitet wurden oder vor dem Eintritt frostiger Temperaturen nicht ausreichend Zeit zum Aushärten hatten.

Sammeln lassen sich die notwendigen Kenngrößen fürs Bautagebuch übrigens über Datenlogger, die innen und außen angebracht werden. Die Aufzeichnungen erlauben im Ernstfall die Ursache für etwaige Mängel zu rekonstruieren. Hat die Firma die Baustoffe vorschriftswidrig verarbeitet, müsse sie die dadurch entstandenen Schäden auch in Ordnung bringen, so der VPB. dpa


Hell und gemütlich

Winterblues Wer dem entgegenwirken möchte, sollte lichtdurchflutete Räume bevorzugen, wie ein Wintergarten sie bieten kann.

Damit die Bewohner diese schöne Atmosphäre lange genießen können, sollte das persönliche Lichtschloss in jedem Fall ein Qualitätsprodukt sein, das mit dem entsprechenden Know-how geplant und umgesetzt wurde.

Lesen, spielen oder entspannen: Wenn es auf Balkon oder Terrasse noch zu kalt ist, sind die gemütlichen Plätze im grünen Wohnzimmer sehr begehrt. Doch damit die richtige Wohlfühlatmosphäre aufkommt, will die Beschattung des gläsernen Logenplatzes sorgfältig geplant sein. Im Winter und Frühjahr steht die Sonne oft besonders tief und kann unangenehm blenden. So lässt die Konzentration bei der Lektüre des Lieblingsromans shnell nach oder das Fernsehvergnügen wird empfindlich getrübt. Abhilfe schaffen moderne Rollladensysteme, die effektiven Blendschutz bieten, ohne auf das gewünschte Tageslicht verzichten zu müssen. Auch im Hochsommer leisten die robusten Außenrollläden beim Aufenthalt im Wintergarten wertvolle Dienste, denn sie reflektieren die Sonnenstrahlen, schon bevor diese in das Rauminnere eindringen.

Pflege und Wartung müssen sein

Ein Wintergarten bedarf allerdings Wartung und Pflege. So benötigen zum Beispiel Wintergärten mit Holzprofilen alle drei bis vier Jahre einen neuen Schutzanstrich. Wintergärten haben meistens große Fensterfronten. Zweimal im Jahr sollte eine größere Reinigung gemacht werden. Dann sollten auch die Innen- und Außenrahmen von Staub und Schmutz befreit werden.

Ebenso sollten die Dachrinnen regelmäßig gesäubert werden und immer mal wieder geprüft werden, ob Türen und Fenster noch fest und sicher schließen. Ansonsten sollten natürlich die Glasfronten des Wintergartens regelmäßig gereinigt werden. Wintergartenmöbel aus Rattan oder anderen Materialien, die wetterbeständig sind und trotzdem ein edles Design aufweisen, sind voll im Trend. Doch was unterscheidet Wintergartenmöbel von normalen Gartenmöbeln?

Eigentlich nicht viel, der Vorteil beim Wintergarten ist, dass die Möbel keiner Witterung ausgesetzt sind und somit eine längere Haltbarkeit gegeben ist. Solche Möbel können beispielsweise aus Rattan bestehen, welches sehr robust ist und ebenso wetterfest. Auch Edelstahlmöbel machen sich gut als Möbel für den Wintergarten, da Edelstahl rostfrei ist und zudem zeitlos und elegant aussieht. Weitere Klassiker und äußerst beliebt sind Wintergartenmöbel aus Holz oder Bast.

Besonders Bastmöbel schaffen eine heimelige Atmosphäre und laden zum Entspannen und Relaxen ein. Edelstahlmöbel können zugunsten der Bequemlichkeit mit entsprechenden Bezügen bedeckt werden. tak

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