Runde Küchen liegen im Trend

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Runde Küchen liegen im Trend

AMK: Der Küchenmöbel-Verband blickt in die aktuelle Saison.

Runde Konturen sind einer der Küchenmöbeltrends in diesem Jahr. Foto: Leicht Küchen/dpa-mag

02.03.2026

Dem Verband AMK zufolge sind in den neuen Küchenkollektionen viele naturnahe Töne zu sehen: Beige etwa, Cremeweiß, Sandgrau oder Grün. 

Außerdem: zarte Pastelltöne. Und: ruhige Holzoptiken - sei es als Dekore, Massivholz oder eben als Furniere - kombiniert mit matten, hellen Lackfronten. Matte Oberflächen sind in der Küche allgemein ein Ding. 2026 werden laut der Arbeitsgemeinschaft „Die Moderne Küche“ (AMK) in den Küchenstudios nicht nur „supermatte Fronten mit Anti‑Fingerprint“ stärker vertreten sein. Auch Kochfelder mit tiefschwarzer, matter Glaskeramik sind angesagt.

Eine wichtige Rolle

Ein weiterer Trend, den die Möbelverbände für dieses Jahr ausmachen, passt dazu: Küchen im Japandi-Stil. „Wabi Sabi trifft auf Skandi“, nennt das Magazin „Schöner Wohnen“ das Konzept hinter dem Begriff, der schon eine Weile recht präsent im Designbereich ist - und sich aus den Wörtern Japan und Skandinavien zusammensetzt.

Das Fachmagazin „AD Architectural Digest“ beschreibt Japandi als Kombination aus asiatischem und nordischem Design - und als Look, der sich durch Minimalismus, sanfte Formen und Farben und natürliche Materialien auszeichnet. 

Bei der Deko spielt demnach Schwarz eine wichtige Rolle als Kontrastfarbe, die für optische Tiefe sorgt. Sie ist dem „AD“-Magazin zufolge ein wiederkehrendes Element im Japandi-Stil.

In der Küche zeigt sich dieser dem Verband der Deutschen Möbelindustrie zufolge übrigens auch an grifflosen, filigranen Rahmenfronten. Und an offenen Regale. Klare Linien werden in der Kücheneinrichtung zudem mit sanften Rundungen kombiniert. 

Überhaupt: runde Konturen. Sie sind dem Verband zufolge ein weiterer Küchenmöbeltrend: Kücheninseln oder Küchenzeilen werden demnach mit abgerundeten Ecken versehen. Und für die Kücheninsel gibt es runde Ansatztische und abgerundete Aufsatzplatten. Wer in kleineren Küchen Platz sparen will oder eine aufgeräumte Optik bevorzugt, dem dürften zudem die ausschwenkbaren Tablare entgegenkommen. Auf ihnen finden etwa die Küchenmaschine oder die Heißluftfritteuse Platz. Und sie lassen sich via Ausschwenkmechanik vom kaum sichtbaren Platz im Unterschrank schnell auf Arbeits- und Augenhöhe bringen. amk/dpa

Dämmung von Profis

Guter Rat. Die Wärmedämmung als Heimwerker im „Do-It-Yourself“-Verfahren selbst vorzunehmen, ist eine schlechte Idee. Bereits mit der Auswahl des richtigen Dämm-Materials sind die meisten Laien schon überfordert, heißt es vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e. V. 

Individuelle Entscheidung

Erst recht gelte dies, wenn es um die Berechnung der richtigen Dämmstoffdicke gehe. Hier ist der Dachdecker als Fachmann gefragt. Nur er kann individuell entscheiden und berechnen, welches Dämmmaterial mit welcher Dicke für welche Dachkonstruktion erforderlich ist. Wer trotzdem selbst Hand anlegt, riskiert Schäden, die um ein Vielfaches die Kosten bei der sofortigen Beauftragung eines Fachmannes übersteigen. Deshalb ist es ratsam, von vorneherein anstehende und erforderliche Wärmedämm-Maßnahmen von einem Dachdecker-Fachbetrieb ausführen zu lassen. pm/amr

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