Das Ensemble der Neuen Bühne ist ja durchaus bekannt dafür, dass es spartenübergreifend und innovativ jene Bretter, die die Welt bedeuten, gerne mal außer Haus verlegt und bespielt. Die Ankündigung der Senftenberger Theatermacher, wonach dieses Jahr sogar die Spielzeiteröffnung nicht im Allerheiligsten, sondern in der örtlichen Niederlausitzhalle zelebriert wird, überrascht dennoch. Erbaut aus Teilen eines alten Kohleschuppens, war die frühere „Sporthalle Aktivist” der größte freitragende Hallenbau europaweit. Generationen haben hier geschwitzt und gejubelt. Bevor die Bagger zum Umbau und teilweisen Abriss anrollen, lässt das Neue-Bühne-Festspiel die Geschichte der „Aktivist“ Revue passieren, blickt auf das, was war, was bleibt und kommt: Ein Theaterabend mit Schauspiel, Sportchoreografien, Musik und einer faszinierenden Großpuppe. Im Mittelpunkt stehen acht Biografien, die mit dem Sport vor Ort eng verbunden sind. Und am Ende geht es, wie so oft im Sport und im Theater, schlichtweg um alles. In Summe sieben Mal heißt es: Sport(halle) frei! pm/nc
Kultikk
Niederlausitzhalle in Senftenberg: Was war, was bleibt und kommt
Ein Theaterabend mit Schauspiel, Sportchoreografien, Musik und einer faszinierenden Großpuppe
Spieltermine und Tickets für „Aktivist“ in der Niederlausitzhalle Senftenberg unter: www.theater-senftenberg.de Foto: Neue Bühne SFB
18.09.2025