Schnürt die Highheels und wachst die Adiletten: Der „Doomtown Stomp“ am Samstag dieser Woche, 18. Oktober, ab 16.30 Uhr im Cottbuser Club Chekov (Foto) ist die wohl knackigste Abrissbirne des Monats. Sieben flotte Tanzkapellen spielen zum kollektiven Headbangen und Pogen auf. Das Zepter des Handelns schwingen live on stage Mamoré aus Weimar, die schwedischen Szene-Veteranen von MOB 47 und die nicht minder gefährlichen Typen aus dem Hamburger Saufknast. Härtestes Leipziger Allerlei kredenzen die Beamten vom Sittendezernat. Aus Hannover taumeln die stets gutgelaunten Schlecht an, dicht gefolgt von Facepalm Nation aus Berlin, die naturgemäß auf sämtliche Geschwindigkeitsbegrenzungen pfeift. Ähm, sind das jetzt schon sieben? Nö, ein Geräusch-Erzeuger fehlt noch: Concussed, der Cottbuser Lokalrunden-Verbund, heizt mit der Kettensäge das Bühnenholz für die Bretterknaller vor. Ergo: Der Tanzboden wird mit Hardcore-Kernseife geschrubbt, New Wave gewienert und dank allerneuester NDW wieder in den Originalzustand versetzt. Crash, boom, peng! nc
Kultikk
Cottbus: Stomp im Chekov
Volle Packung: Hardcore-Punk und New Wave der Neuen Deutschen Welle – der „Doomtown Stomp“.
Doomtown in Boomtown: Sieben Bands plus After-Show-Abriss am 18. Oktober im Chekov. Tickets: www.tixforgigs.com Foto: M. Helbig
16.10.2025