Ursprünglich gilt das sprichwörtliche Dach über dem Kopf als Symbol für Schutz und Geborgenheit. Bei vielen Eigenheimen geht es aber mittlerweile um deutlich mehr - denn immer häufiger wird die Dachfläche genutzt, um kostenlose Sonnenenergie zu sammeln.
Das lohnt sich nicht nur für das Klima, sondern auch für den Geldbeutel - wenn die Sonnenenergie die Heizung unterstützt oder das E-Auto im Carport tankt, können Eigenheimbesitzer viel Geld sparen. Dank staatlicher Förderungen geht das meist schneller als viele vermuten.
Wer heute neu baut, sollte deswegen große Dachflächen so planen, dass diese möglichst viele Stunden im Sonnenlicht liegen - dann ist die Effizienz am größten.
Es empfiehlt sich, zudem darauf zu achten, dass die Fläche in den nächsten Jahren nicht durch Bäume oder nachträglich gebaute Nachbarhäuser beschattet wird. Ob Solarthermie genutzt wird, um eine Pelletheizung zu unterstützen oder ob Photovoltaik den Strom für eine Wärmepumpe liefert - wichtig ist die sichere Befestigung der Solarmodule auf den Dachflächen.
Auch deswegen sollte bei der Wahl des Bedachungsmaterials auf ein umfangreiches Zubehörprogramm geachtet werden. Denn bei der Haltbarkeit kommt es nicht nur auf die Dachziegel an.
Damit die Gesamtkonstruktion viele Jahre Wind und Wetter sicher trotzt, empfiehlt es sich alle Bestandteile optimal aufeinander abzustimmen. Deswegen sind zum Beispiel speziell entwickelte Durchgangspfannen nützlich, mit deren Hilfe sich Rohrleitungen und Kabel der Solarmodule sicher verlegen lassen. txn/hü