Alles nahm seinen Anfang in der Fußballsektion des SC Cottbus, aus der am 31. Januar 1966 die Betriebssportgemeinschaft Energie Cottbus hervorging. Von diesem Tag an rollte der Ball unter dem Namen BSG Energie Cottbus. Der Vereinsname entstand übrigens höchst demokratisch. In einer Leserumfrage setzte sich der Vorschlag von Bodo Krautz durch, „Energie“ war geboren. Ein Name, der zugleich die enge Verbindung zum damaligen Trägerbetrieb widerspiegelte, dem Kraftwerk Jänschwalde.
Durch die zweite Liga des DDR-Fußballs
Sportlich ging es zunächst durch die zweite Liga des DDR-Fußballs, stets solide unterstützt von den Energiebetrieben der Lausitz. 1973 gelang erstmals der Aufstieg in die Oberliga, die höchste Spielklasse der DDR. Der Klassenerhalt war jedoch noch ein zu harter Brocken. Denn sowohl 1974 als auch nach der zweiten Oberligasaison 1975/76 folgte der direkte Wiederabstieg. Auch 1982 konnte sich Energie im Oberhaus nicht halten. Vier Jahre in Folge mischte die BSG eine Klasse tiefer oben mit, ehe es unter Trainer Fritz Bohla in der Saison 1986/87 zu einem weiteren, wenn auch kurzen Oberliga-Gastspiel kam.
Erste überdachte Tribüne des Cottbuser Stadions
So richtig angekommen waren die Rot-Weißen aber erst nach dem Aufstieg im Mai 1988. Unvergessen bleibt aus dieser Zeit die erste überdachte Tribüne des Cottbuser Stadions. Damit zugleich die unvergleichliche Stimmung, die sich darunter entwickelte. Energie bekam einen echten „zwölften Mann“. Im Schnitt 13.000 Fans unterstützten ihre Mannschaft, die als Zehnter erstmals die Klasse hielt. Ein Jahr später folgte mit Platz sieben die beste Oberliga-Platzierung der Geschichte. Weil eben der am 2. Juli 1990 in den „FCE“ umbenannte Klub zu Hause ungeschlagen blieb. Zum Lohn gab es die erste internationale Teilnahme im Intertoto-Pokal. Gegen Malmö FF, Bohemians Prag und den 1. FC Kaiserslautern schlugen sich die Lausitzer mehr als achtbar.



Nach der Neuordnung in der Oberliga Nordost
Nach der Neuordnung von DFB und DFV fand sich Energie zunächst in der Oberliga Nordost wieder, ehe 1994 der Wechsel in die Regionalliga Nordost folgte. Dort zog mit Eduard Geyer ein Name jegliche Aufmerksamkeit auf sich. Manager Klaus Stabach hatte seinen Studienfreund nach Cottbus gelotst, was sich als großartiger Schachzug herausstellen sollte. Der erste große Knall folgte 1997 mit dem Einzug ins DFB-Pokalfinale gegen den VFB Stuttgart.
Die 0:2-Niederlage tat kaum weh, denn zeitgleich gelang der erste Aufstieg in die 2. Bundesliga. Michaelis


Die Torjäger des FCE
Die Liste aller Torjäger des FCE ab der ersten Saison:
1967/68 Peter Effenberger 12
1968/69 Matthias Jahn 16
1969/70 Peter Effenberger 21
1970/71 Peter Effenberger 11
1972/72 Peter Effenberger 10
1972/73 Peter Effenberger 17
1973/74 Klaus Grebasch 3
1974/75 Erhard Gröger 9
1975/76 Klaus Grebasch 5
1976/77 Erhard Gröger 15
1977/78 Peter Zierau 7
1978/79 Peter Zierau 17
1979/80 Peter Zierau 23
1980/81 Peter Zierau 10
1981/82 Hans-Dieter Paulo 5
1982/83 A. Leuthäuser 5
1983/84 Hans-Dieter Paulo 12
1984/85 A. Leuthäuser 17
1985/86 Dietmar Drabow 10
1986/87 Dietmar Drabow 4
1987/88 Detlef Irrgang 25
1988/89 Petrick Sander 10
1989/90 Petrick Sander 10
1990/91 Petrick Sander 6
1991/92 Volkmar Kuhlee/Toni Lehmann 16
1992/93 Detlef Irrgang 19
1993/94 Detlef Irrgang/ Olaf Besser 20
1994/95 M. Zimmerling 13
1995/96 Detlef Irrgang 22
1996/97 Detlef Irrgang 13
1997/98 Detlef Irrgang 5
1998/99 Steffen Heidrich 10
1999/2000 Antun Labak 15
2000/2001 Vasile Miriuta 12
2001/2002 Vasile Miriuta/Sebastian Helbig 4
2002/2003 Andrzej Juskowiak/Marco Topic 5
2003/2004 L. Reghecampf 7
2004/2005 Y. Mokthari 8
2005/2006 Sergiu Radu 11
2006/2007 Sergiu Radu 14
2007/2008 Ervin Skela 7
2008/2009 D. Rangelov 9
2009/2010 Nils Petersen 10
2010/2011 Nils Petersen 24
2011/2012 D. Rangelov 12
2012/2013 B. Sanogo 15
2013/2014 B. Sanogo 10
2014/2015 Tim Kleindienst 13
2015/2016 P. Breitkreuz 7
2016/2017 Benjamn Förster 13
2017/2018 Streli Mamba 20
2018/2019 Streli Mamba 7
2019/2020 Berkan Taz 5
2020/2021 Felix Brügmann 5
2021/2022 Erik Engelhardt 19
2022/2023 Nicolas Wähling 12
2023/2024 Tim Heike 21
2024/2025 Tolgay Ciğerci 15
2025/2026 aktuell: Erik Engelhardt 13
Michaelis