Albtraum Einbruchdiebstahl

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Albtraum Einbruchdiebstahl

Experten-Rat: Es gibt ein paar Tricks, wie Kriminelle keinen Zugriff bekommen.

Der Schock nach einem Einbruch ist groß - umso wichtiger, dass zumindest die materiellen Schäden durch eine Versicherung abgedeckt sind. Foto: txn/Adobe Stock/BarmeniaGothaer

24.11.2025

Die Zahl der Einbrüche ist nach wie vor hoch - und der mentale Schock für Betroffene oft noch lange spürbar. Deshalb sollte sich jeder so gut es geht vor ungebetenen Besuchern schützen. Doch ein universell gültiges Sicherheitskonzept gibt es nicht. Denn jedes Haus und jede Wohnsituation sind so individuell wie seine Bewohner. Sicherheitsexperten empfehlen daher, sich regelmäßig zu informieren und fachgerecht vor Ort beraten zu lassen.

Bewegungsmelder, Smart-Home und mechanischer Schutz

Viele Einbruchsversuche können durch richtiges Verhalten und aufmerksame Nachbarn verhindert werden. Gleichzeitig lohnt sich jedoch die Verbesserung des Einbruchschutzes, so die Kriminalpolizei. Denn fast jeder zweite Wohnungseinbruch scheitert, wenn Fenster und Türen einbruchhemmend ausgestattet sind.

Bewegungsmelder und durch sie ausgelöste Scheinwerfer schrecken zusätzlich ab. Auch Videoüberwachungs- und Alarmanlagen haben sich bewährt.

Sicherheitsexperten empfehlen deren Einbindung in vorhandene Smart-Home-Systeme: So lässt sich das Zuhause auch von unterwegs kontrollieren.

Weitere Möglichkeiten sind eine per Zufallsprinzip geschaltete Beleuchtung oder selbsttätig herunterfahrende Rollläden. Sie signalisieren den Einbrechern „hier ist jemand zu Hause“.

Sollte es dennoch zu einem Einbruch kommen, ist die emotionale Belastung für die Bewohner oft groß. Die finanziellen Folgen dagegen lassen sich durch eine Hausratversicherung abmildern, die auch Einbruch- und Diebstahlschäden übernimmt.

Die meisten Versicherungen legen eine Versicherungssumme von 600 bis 700 Euro je Quadratmeter Wohnfläche fest. „Wer unterversichert ist, riskiert im Schadensfall, dass nur ein Teil der Summe übernommen wird. Deswegen sollten Versicherungssumme und Entschädigungsgrenze nicht zu niedrig gewählt werden.“, rät Marcel Katz von der BarmeniaGothaer.

Auch der Verlust von Smartphones, Laptops oder Schmuck ist durch eine Hausratversicherung abgedeckt. Was viele nicht wissen: Der Missbrauch gestohlener Kredit- oder Scheck-Karten und der Diebstahl persönlicher Gegenstände am Arbeitsplatz oder im Krankenhaus sind ebenfalls inbegriffen.

Hausratversicherungen nicht unter Wert dotieren

Im Allgemeinen übernehmen die Versicherungen zudem den Schaden beim Diebstahl des Fahrrads. Für hochwertige Fahrräder, Pedelecs oder E-Bikes - die bei Langfingern sehr beliebt sind - empfiehlt der Versicherungsexperte eine spezielle Fahrrad-Versicherung. Am besten gleich mit einem Rundum-Schutz, der auch Schäden durch Unfall, Sturz oder Vandalismus abdeckt. txn