Am Samstag, den 7. März, lädt die Agentur für Arbeit von 10 Uhr bis 14 Uhr zu einer Ausbildungsmesse nach Schwarzheide, ins Kulturhaus der BASF, Schipkauer Straße 1, ein.
Erleichterter Berufseinstieg

Unter dem Motto „Finde deine Leidenschaft“ präsentieren rund 50 Unternehmen aus unserer Region ihre Ausbildungs- und Studienplätze für die Jahre 2026 und 2027. Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern bekommen an diesem Tag die Gelegenheit, sich vor Ort ausführlich zu informieren.
Außerdem ist es zugleich eine gute Möglichkeit, geeignete Praktikumsplätze ausfindig zu machen, um vor dem Ausbildungsstart schon mal in die Berufe reinzuschnuppern. Während der Veranstaltung gibt es einen Shuttle vom Kulturhaus zur Ausbildungsstätte der BASF.
Veranstaltet wird die Ausbildungsmesse gemeinsam von der Agentur für Arbeit Cottbus, dem Jobcenter Oberspreewald-Lausitz, dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz, der Industrie- und Handelskammer Cottbus und der Handwerkskammer Cottbus. pm/ari
Weiterbildung zum Heilpädagogen
Verhaltensauffällige Kinder erziehen, Menschen mit Behinderung betreuen und psychische Erkrankungen behandeln: Die Aufgaben von Heilpädagogen sind extrem vielseitig. Es handelt sich um keine klassische Ausbildung, sondern eine Weiterbildung. Grundlage für den Weg zum Heilpädagogen ist eine pflegerische Ausbildung, z. B. zum Erzieher oder Heilerziehungspfleger.
Was machen Heilpädagogen
Heilpädagogen betreuen Kinder, Erwachsene und Jugendliche, die eine Behinderung haben oder in ihrer Entwicklung gestört sind. Dabei steht die individuelle Förderung im Vordergrund. Je nachdem, in welcher Einrichtung sie tätig sind, variieren die Aufgaben von Heilpädagogen.
- Pädagogische Erziehung: In Kinderheimen, Kindergärten oder Therapiezentren erziehen Heilpädagogen verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche. Sie analysieren das Verhalten der Klienten, erarbeiten pädagogische Erziehungsmaßnahmen und setzen diese auch um.
- Therapeutische Förderung: Heilpädagogen möchten die vorhandenen Fähigkeiten ihrer Klienten fördern. Das können sowohl geistige Fähigkeiten als auch körperliche Fertigkeiten sein. Mit den richtigen Therapiemaßnahmen beugen sie drohenden Behinderung vor. Außerdem stärken sie das Selbstvertrauen der Klienten, um sozialer Ausgrenzung vorzubeugen.
Wie wird man Heilpädagoge
Die Weiterbildung zum Heilpädagogen kannst du in Teilzeit, Vollzeit oder als Fernstudium absolvieren – in Vollzeit brauchst du zwischen anderthalb und zweieinhalb Jahren, in Teilzeit zwei bis vier Jahre.
Ganz egal, für welches Modell du dich entscheidest: In der Weiterbildung gibt es theoretische und praktische Phasen. Die Theorieabschnitte verbringst du in einer Fachschule oder an einer Fachakademie. Machst du die Ausbildung berufsbegleitend als Fernstudium, lernst du den Stoff zu Hause. Die Praxisphasen finden in verschiedenen heilpädagogischen Einrichtungen statt. Nach Abschluss der Weiterbildung bekommst du dann den offiziellen Titel „Staatlich anerkannter Heilpädagoge“ beziehungsweise „Staatlich anerkannte Heilpädagogin“ verliehen. www.ausbildung.de