Zug für Zug: Lokführer auch per Quereinstieg

Ausbildungsmesse am 07.03.2026 in Schwarzheide

Zug für Zug: Lokführer auch per Quereinstieg

Endstation Traumjob: Die duale Ausbildung zum Lokführer dauert in der Regel drei Jahre. Foto: Fabian Sommer/dpa/dpa-mag

06.03.2026

Lokführerin oder Lokführer: Für viele der Traumjob aus Kindheitstagen. Die duale Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Eine bestimmte Vorbildung ist rechtlich nicht vorgeschrieben. Bei der Deutschen Bahn ist einer Sprecherin zufolge die Mindestvoraussetzung ein Hauptschulabschluss. Wer den Job ergreift, sollte der Bundesagentur für Arbeit zufolge Mathe- und Physikkenntnisse mitbringen. Außerdem wichtig: Umsicht, Konzentrationsfähigkeit, ein gutes Auge und eine schnelle Reaktionsfähigkeit. Die Arbeit als Lokführer stellt besondere Anforderungen „an die mentale und psycho-physische Leistungsfähigkeit“, heißt es von der Deutschen Bahn, bei der etwa 19400 Lokführerinnen und Lokführer arbeiten. 

Wer sich für die Ausbildung entscheidet, sollte sich zudem auf Schichtarbeit einstellen. Und auf wechselnde Arbeitsorte: Vom Führerstand in Triebfahrzeugen oder Lokomotiven bis hin zu Gleisanlagen im Freien. Die Übernahmechancen sind sehr gut: Lokführer werden dringend gesucht. Kein Wunder also, dass auch ein Quereinstieg zum Lokführer möglich ist - über eine Umschulung. Die Deutsche Bahn bietet sie ebenso an wie private Bahnunternehmen. Bei der DB dauert die sogenannte Funktionsausbildung einer Sprecherin zufolge zehn bis zwölf Monate. Voraussetzung ist eine abgeschlossene, möglichst technische Berufsausbildung. dpa

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Bewerbung

Immer häufiger analysiert Künstliche Intelligenz Bewerbungsunterlagen oder ist anders im Bewerbungsprozess involviert. Bewerber können sich darauf einstellen und mit einfachen Tricks ihre Chancen verbessern. „Wer klar strukturierte Lebensläufe nutzt, macht es einem KI-System leicht“, sagt Anna Lüttgen vom Personaldienstleister Hays. Sie rät, Felder wie Berufsbezeichnung, Skills und Zertifikate sauber und präzise zu füllen. Was dabei helfen kann: Künstliche Intelligenz. Denn von KI-Systemen können auch Bewerberinnen und Bewerber profitieren. Etwa, wenn es um die Frage der Rechtschreibung oder Struktur geht. Bei KI-geführten Videointerviews rät Businesstrainerin Anna-Daniela Pickel, die technischen Vorgaben zu beachten, sich gut vorzubereiten und beim Sprechen Wirkpausen einzubauen. Anna Lüttgen empfiehlt, ein Probevideo aufzunehmen und dabei neben Mimik und Sprechtempo auch auf die Beleuchtung, den Hintergrund und den Ton zu achten. „Das sind alles Faktoren, die in automatisierten oder halbautomatisierten Auswertungen ebenfalls eine Rolle spielen können“, sagt sie. Eine persönliche Note sei dennoch wichtig, sagt Adél Holdampf-Wendel vom Branchenverband Bitkom. dpa