Eingefrorene Abfälle vermeiden

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Eingefrorene Abfälle vermeiden

Feuchte Bioabfälle neigen dazu, bei Kälte in der Tonne festzufrieren. Foto: Jan Woitas/dpa-mag

21.02.2026

Wenn der Inhalt der Mülltonne gefroren ist, kann dies zu Problemen führen - im schlimmsten Fall kann die Müllabfuhr die Tonne dann nur teilweise oder gar nicht leeren. Darauf weist die Abfallberatung der Stadt Halle (Saale) hin. Die Entsorgungsspezialisten geben Tipps, die auch im Rest des Landes funktionieren: 

- Organische Abfälle in den Biotonnen sowie die Restmülltonnen sind besonders betroffen, weil der Wassergehalt hoch ist. Feuchte Bioabfälle wie Kaffeefilter, Kaffeepads oder Teebeutel also am besten vor dem Entsorgen abtropfen lassen und in Zeitungspapier einschlagen.
- Die Abfälle in der Tonne nicht zusammendrücken - sonst kann das Entleeren auch ohne Frost schwierig werden. 
- Es kann helfen, Küchenabfälle mit Ästen zu vermischen. 
- Da Laub besonders schnell an der Tonne festfriert, sollte man es besser zum Recyclinghof und zu einer Kompostieranlage bringen. Auch die Mülltonne selbst kann man vorbereiten. Die Tonne sollte möglichst sauber und trocken sein, so der Rat der Abfallwirtschaft der Stadt Cuxhaven. Legt man die Tonne direkt nach der Entleerung am Boden mit einer Lage zerknülltem Zeitungspapier oder mit Eierkartons aus, lässt sie sich leichter ausleeren. 

Wenn möglich, sollte man die Mülltonne zudem witterungsgeschützt aufstellen - etwa in der Garage oder an der Hauswand unter dem Dach, empfiehlt der Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Außerdem sollte die Tonne nicht überfüllt sein. Denn wenn der Deckel nicht richtig geschlossen ist, kann Regen oder Schnee eindringen - und das kann zum Festfrieren der Abfälle beitragen. dpa/hü