Weihnachtsgrüße aus dem Spreewald

Tipps für einen gesunden Weihnachtsstern

Rot, rosa, weiß: Weihnachtssterne setzen Akzente - gerade dann, wenn sie nicht allein kommen. Christin Klose

22.12.2025

In zartem Rosa, leuchtendem Rot oder festlichem Weiß schmückt der Weihnachtsstern im Advent viele Wohnzimmer. Hier einige Tipps, wie der Winterblüher auch über das Weihnachtsfest hinaus schön bleibt.

Hochwertigen Weihnachtsstern erkennen

Im Blumenladen, Gartencenter und Baumarkt - aktuell gibt es Weihnachtssterne wieder überall. Bereits beim Kauf sollte man auf die Frische achten, rät Stars for Europe, eine Initiative europäischer Weihnachtssternzüchter. Eine hochwertige Pflanze erkennt man an dichtem, gesundem Laub und kleinen, knospigen Blüten inmitten der farbigen Hochblätter. Exemplare, die im Freien oder im zugigen Eingangsbereich angeboten werden, besser stehenlassen. Hier können Kälte und Zugluft bereits Schäden angerichtet haben.

Warm einpacken für den Transport

Der Weihnachtsstern ist kälteempfindlich, schon Temperaturen unter 12 Grad können ihm zusetzen. Für den Heimweg sollte er daher sorgfältig eingepackt werden, um ihn vor Kälte zu schützen, so Stars for Europe. Am besten bringt man ihn so schnell wie möglich und auf direktem Wege nach Hause.

Hier fühlt sich der Weihnachtsstern wohl

Hell, warm, keine Zugluft: das ist der perfekte Standort für den Weihnachtsstern. Die Fensterbank ist ein guter Platz, solange man die Pflanze beim Lüften vorübergehend umquartiert. In der Nähe von Heizkörpern ist es dem Weihnachtsstern aber meist zu warm. Hier kann er schnell austrocknen oder welke Blätter bekommen. Generell fühlt sich der Weihnachtsstern bei Temperaturen zwischen 15 und 22 Grad Celsius am wohlsten. Daher ist ein stark beheiztes Wohnzimmer nicht die beste Wahl. Ein helles Plätzchen in einem kühleren Raum, etwa Küche, Bad oder Schlafzimmer, ist dann Stars for Europe zufolge besser geeignet. Der Weihnachtsstern sollte zudem nicht direkt neben einer Obstschale stehen. Denn Früchte wie Äpfel oder Bananen stoßen das Gas Ethylen aus. Dieses Hormon beschleunigt den Reifeprozess bei anderem Obst und Gemüse, so «Öko-Test» - und lässt auch Blumensträuße schneller welken.

Was der Weihnachtsstern braucht

Braucht der Weihnachtsstern wieder Wasser? Das lässt sich ganz einfach mit einem Finger herausfinden: Fühlt sich die Erde in zwei bis drei Zentimetern Tiefe trocken an oder ist der Topf beim Anheben leichter als sonst, kann gegossen werden. Überschüssiges Wasser sollte man aus Untersetzer oder Übertopf nach 15 Minuten entfernen so lässt sich Staunässe verhindern. Das ist wichtig, denn Staunässe kann Pflanzen schädigen, weil den Wurzeln dann Sauerstoff entzogen wird, was die Nährstoffaufnahme behindert. Tipp: Ist die Erde stark ausgetrocknet, kann man den Pflanztopf kurz vollständig in Wasser tauchen. Anschließend gut abtropfen lassen und danach wieder zurück in den Übertopf stellen. dpa

Schneeflöckchen

Oft besungen, selten erlebt – die weiße Weihnacht. „Schneeflöckchen – Weißröckchen“, „leise rieselt der Schnee“ oder „White Christmas“ bleiben tatsächlich meist nur ein Traum. In den vergangenen 140 Jahren wurde nur sechs Mal ein flächendeckender Schneefall an Heilig Abend vom Deutschen Wetterdienst (DWD) verzeichnet. Letztmals 2010 und davor 1981. Die Chancen auf weiße Weihnachten sind regional sehr unterschiedlich: In den Alpen sind sie höher, in Köln am geringsten. Wer garantiert Schnee genießen will, muss da schon in die höhergelegenen Alpengletscherregionen fahren. Laut DWD sinkt die Wahrscheinlichkeit auf Weiße Weihnachten in Zukunft deutlich. Die Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten sinkt laut Experten auch in den östlichen Bundesländern durch den Klimawandel von Jahr zu Jahr. Das bedeute jedoch nicht, dass es an Weihnachten nie mehr schneien könnte, teilte ein Sprecher des Deutschen Wetterdiensts (DWD) auf Anfrage mit.

Ein romantischer Traum

Der DWD bestätigt, dass die steigenden Temperaturen die Wahrscheinlichkeit für Schnee an den Feiertagen erheblich verringern. Das Wetter im Dezember hängt stark vom Polarwirbel ab. Ist dieser stabil, bleiben kalte Luftmassen in der Arktis, was die Chancen auf winterliches Wetter in Mitteleuropa mindert. Warme Wintertage über dem Gefrierpunkt haben derweil zugenommen. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 bis 70 Prozent setzt um die Weihnachtszeit herum eine milde Westwetterlage ein, die warme und feuchte Luft vom Atlantik nach Mitteleuropa bringt. Diese milden Temperaturen lassen vorhandenen Schnee schmelzen und verhindern neue Schneefälle im Flachland. Weiße Weihnachten waren also auch in der Vergangenheit ein romantischer Wunschtraum. Doch verstärkt der Klimawandel diesen Trend. A. Brücken